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Blasenentzündung

Frauen plagen sich ab dem Vorschulalter weitaus häufiger mit Blasenentzündungen als Männer. Denn die Harnröhre von Frauen ist deutlich kürzer. Bakterien müssen deshalb nicht so weit klettern, um von außen in die Blase zu gelangen. Zu Entzündungen durch Bakterien kommt es außerdem häufiger in der Schwangerschaft, weil der Urin bei den Frauen oft nicht gut abfließt. Auch bei sexueller Aktivität können Keime in die Blase verschleppt werden. Oder in den Wechseljahren, wenn die Schleimhäute einen Teil ihrer Funktion einbüßen und anfälliger werden. Treten Entzündungen immer wieder auf oder ist auch die Niere betroffen, muss der Arzt dringend nach der Ursache forschen. Rückschläge können auch mit dem falschen Antibiotikum oder einer anatomischen Fehlbildung zusammenhängen.

Regeln für eine gesunde Blase: Trinken Sie ausreichend Mineralwasser, Früchtetees oder Saft, mindestens 1,5 Liter pro Tag. Vermeiden Sie, auf kalten Stühlen zu sitzen. Wechseln Sie nasses Badezeug immer sofort. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Füße warm sind. Putzen Sie sich nach dem Gang zur Toilette von vorne nach hinten ab. Wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte nach dem Geschlechtsverkehr die Blase entleeren und etwa einen halben Liter Mineralwasser trinken. Lassen Sie die Blase nicht immer voll laufen. Gehen Sie lieber häufiger zur Toilette, denn eine volle Blase schwächt die Abwehr des Körpers vor Ort.

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